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Die 5 Fehler, die du bei Kräutertees vermeiden solltest

  • vor 2 Tagen
  • 2 Min. Lesezeit
Wie man einen Kräutertee richtig zubereitet

Eine Infusion zuzubereiten wirkt ganz einfach: eine Tasse, heisses Wasser und ein Beutel … Und doch können ein paar kleine Details den Unterschied machen zwischen einer richtig feinen Infusion und einem Getränk, das etwas fade oder zu bitter schmeckt.


Hier sind 5 häufige Fehler, die man bei Infusionen macht und wie du sie vermeiden kannst, damit sich die Aromen und die wohltuenden Eigenschaften der Pflanzen optimal entfalten.



1: Das Wasser über den Beutel giessen … und nicht umgekehrt

Oft hat man den Reflex, den Beutel direkt ins heisse Wasser zu legen. Für eine optimale Infusion ist es jedoch besser, den Beutel zuerst in die Tasse zu legen und danach das heisse Wasser darüber zu giessen – und nicht umgekehrt.


Warum? Wenn der Beutel ins Wasser gelegt wird, ist dieses oft noch sehr heiss (nahe bei 100 Grad) und kann die Qualität der Zutaten beeinträchtigen. Wenn man hingegen das Wasser über den Beutel giesst, kühlt es leicht ab und die Pflanzen werden geschont. So können sie ihre Aromen und wohltuenden Eigenschaften gleichmässiger freisetzen. Ein kleines Detail, das jedoch die Qualität der Infusion deutlich verändert!


2: Die Infusion zu kurz ziehen lassen

Der zweite Fehler, den du bei Infusionen vermeiden solltest: Aus Ungeduld nimmt man den Beutel oft zu früh wieder aus der Tasse. Das Resultat: eine wenig aromatische Infusion.


Einige Pflanzen und Zutaten wie Wurzeln oder Zitrusschalen brauchen mehr Zeit, um ihre Aromen freizusetzen. Das gilt zum Beispiel für Infusionen mit Zimt oder Ingwer. Im Sortiment der Infusions Lioba können La chaleureuse oder La diabolique deshalb problemlos bis zu 10 Minuten ziehen, damit sie ihre volle Intensität entfalten.


Sich diese Zeit zu nehmen bedeutet, den Pflanzen zu erlauben, ihren ganzen Reichtum zu entfalten.


3: Die Infusion zu lange ziehen lassen

Umgekehrt kann es den Geschmack auch verändern, wenn eine Infusion zu lange im Wasser bleibt. Die Pflanzen können dann eher herbige oder leicht bittere Noten freisetzen. Ein gutes Beispiel ist Minze (L’amante): Diese eher feine Pflanze entfaltet ihre Frische sehr schnell, lässt man sie zu lange ziehen, kann das Getränk bitter werden.


Jede Mischung hat ihre ideale Ziehzeit. In der Regel reichen 5 bis 6 Minuten, um ein schönes Gleichgewicht zwischen Aroma und Sanftheit zu erhalten.


4: Die Infusion wieder aufwärmen

Ist eine Infusion auf dem Tisch stehen geblieben? Man ist schnell versucht, sie wieder aufzuwärmen. Doch das verändert oft den Geschmack und kann die feinen Aromen und vor allem die Qualität der Pflanzen beeinträchtigen.


Du kannst die Infusion jedoch problemlos in den Kühlschrank stellen und später gut gekühlt trinken – das ist überhaupt kein Problem!


5: Die Tasse während des Ziehens nicht abdecken

Ein wichtiger Schritt, den viele vergessen. Dabei ist es entscheidend, die Tasse während der Ziehzeit abzudecken. Die Pflanzen geben flüchtige Wirkstoffe und aromatische Verbindungen ab.


Deckt man die Tasse mit einer Untertasse oder einem kleinen Deckel ab, verhindert man, dass diese wertvollen Stoffe mit dem Dampf entweichen.


Anders gesagt: Alles, was den Pflanzen guttut, ist oft… flüchtig. Also behalten wir es besser in der Tasse!


Entdecke alle unsere Infusionen in unserem Online-Shop.

 
 
 

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