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Ingwer, ein starkes Aphrodisiakum?

  • 9. Feb.
  • 2 Min. Lesezeit

In ein paar Tagen ist Valentinstag, das Fest der Verliebten. Also dürfen wir ruhig ein bisschen verspielt sein… und die Temperatur langsam steigen lassen.


Der Ingwer, eine Wurzel aus Südostasien, ist unter anderem für seine aphrodisierende Wirkung bekannt. Mythos oder Realität? Schritt für Schritt gehen wir dieser aromatischen, leicht scharfen Wurzel auf den Grund und entdecken ihre Geschichte und ihren Charakter.


Infusion Lioba Ingwer


Schritt 1: Wir lernen uns kennen

Bevor Ingwer unsere Geschmacksknospen kitzelt und unsere Tassen wärmt, ist er vor allem eine reisende Pflanze. Diese Wurzel wird seit über 3000 Jahren in Asien verwendet, besonders in China und Indien, wo sie sowohl in der Küche als auch in ayurvedischen Traditionen ihren Platz hat. Ihr Name stammt vom Sanskrit shringavera und bedeutet «in Form eines Hirschgeweihs». In der Botanik ist Ingwer unter dem Namen Zingiber officinale bekannt und gehört zur Familie der Zingiberaceae.


Verwendet wird die Wurzel, genauer gesagt das Rhizom, wegen ihres intensiven Geschmacks und ihrer charakteristischen Wärme. Schon früh wurde Ingwer für seine wärmenden, anregenden und belebenden Eigenschaften geschätzt. Qualitäten, die ihm bis heute einen festen Platz in Getränken und Gerichten des Alltags geben.


Schritt 2: Wir zeigen uns nach und nach

Schon im Mittelalter wurde Ingwer in Europa eingeführt und galt damals als kostbares Gewürz. Selten, intensiv und ein wenig geheimnisvoll liess er bereits damals niemanden gleichgültig und wurde schnell als anregend und teilweise sogar als aphrodisierend beschrieben. Die Bacchantinnen, Anhängerinnen des Dionysos, sollen Liebestränke mit Ingwer zubereitet haben. Ein Zeichen dafür, dass diese Wurzel schon früh einen besonderen Ruf hatte.


Im Laufe des Mittelalters tauchte Ingwer in zahlreichen kulinarischen und heilkundlichen Rezepten auf. Man erzählt, dass Madame du Barry, die Favoritin von König Ludwig XV., ihn ihren Liebhabern servierte. In vielen Kulturen blieb diese Verbindung zur Verführung bestehen. In Malaysia wird er mit Charme und Annäherung assoziiert, im Maghreb nutzt man ihn, um die Flamme neu zu entfachen, und in Westafrika spielt er in bestimmten festlichen Ritualen eine Rolle.


Sogar im Kamasutra wird sein wärmender und belebender Charakter erwähnt. Eine Wurzel also, die seit jeher mit Energie verbunden wird und mit der Atmosphäre, die sie zu schaffen vermag.


Schritt 3: Wir lassen die Masken fallen

Also, ist Ingwer ein Aphrodisiakum oder nur ein schöner Mythos? Heute bleibt die Wissenschaft vorsichtig, wenn es um eine tatsächliche aphrodisierende Wirkung geht. Sicher ist jedoch, dass Ingwer Wärme, Duft und Intensität besitzt, die die Sinne ansprechen. In einem Saft, einem Dessert oder in einer Infusion sorgt er für ein wohltuendes, wärmendes Gefühl.


Vielleicht liegt seine Kraft nicht in einer magischen Wirkung, sondern in dem, was er rund um sich entstehen lässt: eine Atmosphäre, eine vertraute Wärme und ein gemeinsamer Moment. Und kurz vor dem Valentinstag ist das vielleicht genau das, was wir uns wünschen. Warum am 14. Februar nicht eine Tasse Infusion zu zweit teilen? Zum Beispiel La diabolique, die diesen charakterstarken Ingwer enthält.


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Einen schönen Abend euch Verliebten.

 
 
 

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